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Die afterWork Racing League (aWL) ist mit ihrer 27. Saison in die nächste Runde gestartet. Insgesamt 135 Fahrer, darunter eine Rekordzahl an Nissan GT-R Nismo GT3, kämpfen in acht Rennen um den begehrten Meisterschaftstitel.
Der Auftakt fand auf dem nur zwei Kilometer langen Autodrome Lago Maggiore – Östliches Ende in Norditalien statt. Die Streckenführung forderte die Piloten mit ihren Gruppe 3-Tourenwagen von der ersten Runde an voll, da die Strecke als eher ungeeignet für diese Art von Rennwagen gilt.
Im Starterfeld der aWL dominierte besonders ein Fahrzeug: der Nissan GT-R Nismo GT3. Fast ein Drittel der Starter setzte auf den japanischen Rennboliden. Damit setzt sich ein Trend aus den letzten Saisons fort, bei dem der Nissan-Anteil nach einem kurzen Einbruch wieder stark ansteigt.
Nissan GT-R Nismo GT3 ’18 aWL-Saisondaten
Fahrzeug Nennung aWL Saison 27
Der Erfolg des Nissan GT-R Nismo GT3 könnte an seinen ausgewogenen Fahreigenschaften liegen, was wiederum wenig Herausforderungen an die Fahrer stellt. Im Gegensatz zu anderen Herstellern wie BMW, Aston Martin oder Lamborghini scheint der Nissan auch mit suboptimalen Setups noch gute Leistungen zu ermöglichen. Bei anderen Rennwagen ist eine deutlich feinere Abstimmung notwendig, um ihr volles Potenzial zu entfalten.
Es bleibt spannend zu beobachten, ob sich die aWL in Zukunft zu einer Cup-Serie entwickeln wird. Nach dem aktuellen Trend zu urteilen, wird der Nissan GT-R Nismo GT3 auch in den kommenden Saisons das Fahrzeugfeld anführen.
→ Webseite: afterWork Racing League