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Am 18. Dezember 2025, dem letzten Rennen in 2025 des TouringCar Touring Championship, ging es für Fahrer und Teams nach Sardinien. Im 7. Rennen stand der Sardegna Road Track auf dem Plan.
Über den Racetrack „Autodromo Monza“
Das legendäre Autodromo Nazionale Monza beeindruckt Motorsportfreunde durch seine Hochgeschwindigkeits-Charakteristik. Die 5.793 Meter lange Strecke fordert Piloten mit elf Kurven und einer 938 Meter langen Geraden. Trotz des geringen Höhenunterschieds von 13,5 Metern bleibt der Kurs ein Mythos.
Group A
Was für ein Auftakt in das Rennjahr 2026! Das 8. Rennen der TCC Saison 11 in Monza wird als die große „Schlacht des langen Atems“ in die Geschichte eingehen.
Schon im Sprintrennen wurde deutlich, wie eng Freud und Leid beieinanderliegen. Während sich FGR_Achim im Porsche den Sieg vor Batti sicherte, kämpften dahinter Giganten wie Hobelix, AP-Meister und DomDomsen um jeden Zentimeter Asphalt.
Doch dann folgte das Hauptrennen – und mit ihm das absolute Strategie-Chaos! Durch das Reverse Grid mussten die Top 10 des Sprints von hinten durchs Feld pflügen. Doch die eigentliche Sensation spielte sich in den Tankstutzen ab: Ein Fehler im Mischverhältnis des Rennsprits sorgte für einen unerwartet niedrigen Verbrauch. Die Boxenstopps? Überflüssig!
Was folgte, war ein pures Drama der Belastbarkeit. Die Top 6 – angeführt von einem entfesselten Batti – entschieden sich für das Unmögliche: Durchfahren ohne Stopp! Während die Reifen in den letzten Runden nur noch schwarze Fetzen waren und die Piloten ihre Fahrzeuge mehr um die Curva Grande trugen als fuhren, blieb die Spitze eisern.
Batti krönte seine Leistung mit dem Sieg im Hauptrennen mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,024 Sekunden vor dem Tabellenführer AP-Meister und einem bärenstarken FGR_Michi, der nach einem enttäuschenden 8 Platz im Sprintrennen erneut unter Beweis stellte, warum er zur absoluten Elite gehört. Ghosti, DomDomsen und MPDesign komplettierten die Top 6, die ihre Pneus bis zum bitteren Ende quälten und damit alles riskierten.
Ein Rennen, das nicht durch Speed allein, sondern durch puren Willen und das Vertrauen in das Material entschieden wurde.
Group B
Das 8. Rennen in Monza in der Gruppe B bot alles, was diesen Sport so besonders macht: Highspeed, taktische Finesse und eine emotionale Premiere.
Schon das Sprintrennen war an Spannung kaum zu überbieten. Origin3k behielt in der Hitzeschlacht von Monza die Nerven und sicherte sich den Sieg vor Hokiama und boddy. Während das Feld in 2-Sekunden-Abständen über die Ziellinie jagte, gab es im hinteren Teil des Tableaus einen ganz besonderen Moment zu feiern: Ralle feierte seine offizielle Premiere in der TCC und biss sich tapfer durch sein erstes Rennen in der Königsklasse.
Im Hauptrennen wurden die Karten durch das Reverse Grid völlig neu gemischt – die Top 10 des Sprints mussten sich von hinten durch das Feld kämpfen. Im Gegensatz zu den Gerüchten um Treibstoff-Mischungen blieb die Gruppe B der klassischen Tugend treu: Hier wurde nichts verschenkt, und die Strategie stand im Vordergrund. Jeder Pilot musste mindestens einmal den Weg in die Boxengasse antreten, um nachzutanken und frisches Gummi aufzuziehen.
In diesem taktischen Krimi bewies piccolo absolute Weltklasse. Nachdem er im Sprint noch auf Rang 4 landete, nutzte er die 60 Minuten des Hauptrennens perfekt aus, pflügte durch das Feld und sicherte sich den prestigeträchtigen Sieg in Monza. Hokiama unterstrich mit einem erneuten zweiten Platz seine Ambitionen auf den Titel, während Kingdave mit einer fehlerfreien Fahrt das Podium komplettierte.
Ein Rennen, das gezeigt hat: Wer im „Temple of Speed“ gewinnen will, braucht nicht nur einen schnellen Gasfuß, sondern auch kühle Nerven beim Boxenstopp.
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