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Feelgood Racing (FGR) erlebte beim 24-Stunden-Rennen von Daytona am 31.01.26 ein hochemotionales Debüt in der GTEC, das von absoluter Dominanz, aber auch von dramatischen Rückschlägen geprägt war.
Das Teilnehmerfeld für dieses 24h Rennen war beindruckend und beinhaltete auch einige bekannte Word Series Fahrer:
• Feelgood Racing (FGR) (Dodge Viper)
• Esports Race Asylum (ERA) (Dodge Viper)
• Inferno Motorsport (INF) (Dodge Viper)
• Project One Racing (P1R) (Dodge Viper)
• OVO Esports (Porsche 911 RSR)
• Sector 7 Racing Blazers (S7R) (Dodge Viper)
• GT Finland Racers (Dodge Viper)
• Apex Motorsports (AMS) (Porsche 911 RSR)
• My Team Esports (AMG GT3)
• NWR Motorsports (Ferrari 296 GT3)
• QRT Esports (Audi R8 LMS)
• Portugal Allstars (Mazda RX-Vision)
• Alien Motorsport (ALN) (AMG GT3)
• Elite Racing Squad (ERS) (BMW M6 GT3)
Feelgood Racing ging nur mit 4 Fahrern an den Start, was eine enorme physische Belastung für die Fahrer bedeutet.
– FGR_Mileus (4 Stints)
– FGR_Atimgren (3 Stints)
– FGR_SuperGT (3 Stints)
– FGR_Jeanbonbeurre (2 Stints)
Jeanbonbeurre setzte bereits in der ersten Qualifying-Session ein Ausrufezeichen und sicherte dem Team mit einer Zeit von 1:45,236 den vierten Startplatz.
Beim Rennstart übernahm SuperGT das Steuer. In der Anfangsphase hielt er sich in der Spitzengruppe, fiel jedoch kurzzeitig auf den 5. Platz zurück, während er sich in einem „No Man’s Land“ ohne Windschattenpartner wiederfand. Trotzdem blieb das Team durch eine solide Ein-Stopp-Strategie in Schlagdistanz.
Einer der spannendsten Momente ereignete sich im zweiten Stint, als Mileus das Cockpit übernahm. Nach einer langen Aufholjagd entbrannte ein spektakulärer Vierkampf um die Führung zwischen FGR, Project One Racing, ERA und Sector 7.
In Runde 60 gelang Mileus ein meisterhaftes Manöver in Kurve 1, bei dem er drei Autos gleichzeitig innen überholte und die Führung übernahm.
Nach den turbulenten Anfangsstunden begann FGR, das Feld zu kontrollieren. Nach Stint 5 lag Mileus bereits ca 52 Sekunden vor dem Zweitplatzierten LukeAss (ERA).
Durch die Nacht wechselten sich Atimgren und Mileus ab und machten so viel Zeit gut, dass sie das gesamte Feld überrundet hatten.
Trotz der Dominanz geriet der Sieg zweimal ernsthaft in Gefahr:
• Der Boxenstopp-Fehler (Stint 9): Nach einem Schaden kam das Auto an die Box. Aufgrund eines Eingabefehlers des Fahrers wurde jedoch nur getankt, ohne den Schaden zu reparieren. Das Team musste in der darauffolgenden Runde erneut stoppen, was den Vorsprung massiv schrumpfen ließ und die Konkurrenz (ERA und P1R) wieder zurück in die Führungsrunde brachte.
• Die unsichtbare Wand (Stint 10): In Runde 17 kollidierte der vor Jeanbonbeurr fahrende Mazda der Portugal Allstars mit der berüchtigten „unsichtbaren Wand“ in Kurve 1. Jeanbonbeurr konnte nicht ausweichen und krachte in das Heck des Mazda. Die Viper erlitt Schäden an der Front, der Aufhängung und dem Heck. Der Vorsprung schmolz von fast 1:20 Minuten auf etwa 25 Sekunden zusammen. Das Team war gezwungen, auf extrem lange Stints umzustellen, um mit nur zwei weiteren Stopps das Ziel zu erreichen.
Trotz dieser Rückschläge bewies das Team Nervenstärke. Im vorletzten Stint konnte SuperGT seine Klasse beweisen und nach einer roten Flagge auf Grund mehrerer Disconnects mit knapp über 40 Sekunden Vorsprung die Viper an Mileus zum finalen Stint übergeben. Mileus brachte die gelb-weiß-schwarze Viper schließlich sicher über die Ziellinie und sicherte FGR den Sieg bei ihrem GTEC-Debüt.
GTEC steht für GT Endurance Championship. Dies ist die von der IRO (International Racing Organisation) ausgetragene Langstrecken-Weltmeisterschaft für GT3-Fahrzeuge.
Das fahrerische Niveau ist extrem hoch, da auch aktive oder ehemalige Fahrer der offiziellen Gran Turismo World Series teilnehmen.
Zusätzlich zur GTEC betreibt die IRO auch die GT Sprint Championship, ein kürzeres Rennformat mit 90-minütigen Stints, welches zwischen den Hauptrennen der GTEC stattfindet.
Pressemitteilung: FeelGood Racing 02/2026
→ Webseite: FGR – FeelGood Racing Team
→ Instagram: FGR – FeelGood Racing Team